WETWEATHER’S Diary – 001

Die Bandproben der letzten beiden Tage

Nun spielen wir seit 15 Monaten als Band zusammen, die Website ist online und nun ist es Zeit mein Tagebuch zu beginnen. In diesem Tagebuch werde ich in regelmäßigen Abständen meine Gedanken zu Themen wie Musik, Music Business, Musik Produktion, Komponieren, Arrangieren und natürlich als Schwerpunkt CALIDO SONIC zum Ausdruck bringen. Jetzt einmal nur schriftlich, später dann wahrscheinlich auch per Video oder Reel oder Short, wie das Neuhochdeutsch, Neusprech oder „Deglisch“ auch benannt wird. Aber ich bin kein besonders talentierter Influencer, das als Warnung vorab.

Resümee nach 15 Monaten

Nun spielen wir also 15 Monate als CALIDO SONIC zusammen und ich komme aus dem Proberaum. Ich komme mit einem sehr, sehr guten Gefühl dort raus – nicht, weil wir so perfekt zusammengespielt haben, da ist schon noch Luft nach oben – sondern weil wir im Augenblick so unglaubliche Fortschritte machen. Wir sind an einem Punkt, wo die Basics, also das gemeinsame Zusammenspiel, es erlaubt sich um Details oder große Erweiterungen unserer Komposition zu kümmern. Uns mit den außerordentlich schwierigen Songs unseres Konzertprogramms, das nur aus Eigenkompositionen besteht, auseinanderzusetzen.

Diese Stufe des musikalischen Tuns habe ich schon lange nicht mehr mit einer Band erreicht. Das letzte Mal Ende der 1990er Jahre mit Sally Says Seven, als wir kurz davor standen eine Plattenvertrag zu ergattern. Leider ist die Sängerin bei Sally Says Seven ausgestiegen und hat eigene, durchaus erfolgreiche Wege eingeschlagen. Das hat immer (eine wenig) an mir genagt. Und natürlich auch mit meinem bisherigen kompositorischen Hauptwerk, mit dem Album Gomel (1995) und der Band A Blue Kind of White dahinter.

Befreiung

Jetzt fühle ich mich irgendwie befreit, weil es uns als Band immer besser gelingt, die Dinge in Musik umzusetzen, von den wir alle lange geträumt haben. Es ist so viel Vertrauen, innere Ruhe und Spontanität und vor allem Lust zum Experimentieren da, dass uns selbst Müdigkeit, fehlender Kaffee oder auch „Verspieler“, weil man es halt noch nicht so intus hat und noch üben muss, nicht aufhalten. Einen großen Dank an dieser Stelle an DOC MORY und SUNNY J. für ihren Einsatz und ihre Gelassenheit, sich mit meinen, nicht immer ganz leicht umzusetzenden musikalischen Idee anzufreunden und sie in berührende Musik zu verwandeln.

Wer an unserem Werden und dem Wachsen von CALIDO SONIC partizipieren will, der soll sich einfach für die Rehearsal Room Recordings anmelden. Da kann jeder oder jede unsere Fortschritte mitverfolgen und auch kommentieren. Ich bin schon gespannt, welcher Song von den letzten beiden Proben dort landet. Dazu werde ich mir die Takes in den nächsten Tagen anhören und schauen, ob etwas für unser Publikum dabei ist. So vom Gefühl her würde ich sagen, Good Times Ahead und Tokyo Woman könnten es sein. Aber schauen wir mal, dann sehen wir schon, um den Kaiser Franz zu zitieren.

11.02.2025

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