Was ist Post Programmatic Pop?

PPP- (Post Programmatic Pop) ist für CALIDO SONIC sowohl ein Konter auf Musik(!?) kreiert mit Hilfe von KI-Kopiermaschinen und verbreitet von KI-Algorithmen als auch eine Antwort auf den immer flacher werdenden Pop-Einheitsbrei der letzten 15 Jahre.

KI-Stimmen und reale Stimmen

Der ORF, der öffentlich rechtliche Fernsehsender in Österreich, hat sich im Dezember 2024 mit seiner Reportage „Künstliche Musik – Die KI-Revolution im Pop“ auf Spurensuche begeben und zeigt eine frohlockende Musikproduzenten Thomas Forster, der von der permanenten Verfügbarkeit und Widerspruchslosigkeit von KI zum Musikmachen völlig begeistert ist. Er spricht in höchsten Tönen von der Leistungsfähigkeit und wie er damit (musikalisch) wann, wo und was auch immer machen kann. Als Höhepunkt der Reportage wird ein munteres Rätselraten mit einer professionellen Sängerin zwischen KI-Stimme und einer echten Stimme gemacht. Ergebnis (ACHTUNG Spoileralarm) der Unterschied ist auf normalen und wahrscheinlich auch auf speziellen Abhörwerkzeugen vulgo Lautsprechern kaum oder gar nicht auszumachen. Warum das Ergebnis so erwartbar war, erklären wir weiter unten.

KI – Extrem teure energiefressende Kopiermaschinen

Der KI-Chefentwickler von Meta (Instagram, Facebook & Co.) Yann LeCun hat vor ein paar Jahren in einem ARTE Interview die KI ungefähr so erklärt: Die KI wird mit Bildern von Katzen aus dem Internet gefüttert, das sind viele Millionen, und ist nach diesem Lernprozess in der Lage mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit, Katzen auf neuen Bildern zu erkennen und in Folge auch Bilder mit Katzen zu kreieren.

Kindliches Lernen vs. KI-Lernen

Dann gibt Yann LeCun Folgendes zu bedenken: Sein dreijähriges Kind zu Hause sieht dreimal eine Katze und hat für den Rest seines Lebens das Konzept Katze verstanden. Der Aufwand eine KI zu trainieren ist gewaltig. Allein Training einer KI verschlingt schon enorme Mengen an Energie. Dazu muss immer wieder korrigierend von Menschen, heutzutage meist Billiglohnarbeiter:innen in Entwicklungsländern, eingegriffen werden.

Was ist Post Programmatic Pop?

PPP- (Post Programmatic Pop) ist für CALIDO SONIC sowohl ein Konter auf Musik(!?) kreiert mit Hilfe von KI-Kopiermaschinen und verbreitet von KI-Algorithmen als auch eine Antwort auf den immer flacher werdenden Pop-Einheitsbrei der letzten 15 Jahre.

KI-Stimmen und reale Stimmen

Der ORF, der öffentlich rechtliche Fernsehsender in Österreich, hat sich im Dezember 2024 mit seiner Reportage „Künstliche Musik – Die KI-Revolution im Pop“ auf Spurensuche begeben und zeigt eine frohlockende Musikproduzenten Thomas Forster, der von der permanenten Verfügbarkeit und Widerspruchslosigkeit von KI zum Musikmachen völlig begeistert ist. Er spricht in höchsten Tönen von der Leistungsfähigkeit und wie er damit (musikalisch) wann, wo und was auch immer machen kann. Als Höhepunkt der Reportage wird ein munteres Rätselraten mit einer professionellen Sängerin zwischen KI-Stimme und einer echten Stimme gemacht. Ergebnis (ACHTUNG Spoileralarm) der Unterschied ist auf normalen und wahrscheinlich auch auf speziellen Abhörwerkzeugen vulgo Lautsprechern kaum oder gar nicht auszumachen. Warum das Ergebnis so erwartbar war, erklären wir weiter unten.

KI – Extrem teure energiefressende Kopiermaschinen

Der KI-Chefentwickler von Meta (Instagram, Facebook & Co.) Yann LeCun hat vor ein paar Jahren in einem ARTE Interview die KI ungefähr so erklärt: Die KI wird mit Bildern von Katzen aus dem Internet gefüttert, das sind viele Millionen, und ist nach diesem Lernprozess in der Lage mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit, Katzen auf neuen Bildern zu erkennen und in Folge auch Bilder mit Katzen zu kreieren.

Kindliches Lernen vs. KI-Lernen

Dann gibt Yann LeCun Folgendes zu bedenken: Sein dreijähriges Kind zu Hause sieht dreimal eine Katze und hat für den Rest seines Lebens das Konzept Katze verstanden. Der Aufwand eine KI zu trainieren ist gewaltig. Allein Training einer KI verschlingt schon enorme Mengen an Energie. Dazu muss immer wieder korrigierend von Menschen, heutzutage meist Billiglohnarbeiter:innen in Entwicklungsländern, eingegriffen werden.

Kreation ohne Kreativität

Wird nun die Maschine „kreative“, dann kann sie sich nur bei Konzepten bedienen, auf die sie einmal trainiert wurde. Doch es fehlt das für die Musik entscheidende, der emotionale Zugang, das hat zumindest selbst ChatGPT gelernt. Somit ist die KI nicht im Stande etwas von Grund auf Neues zu schaffen, noch zu entscheiden, ob die kreierte Musik überhaupt „gefallen kann“ oder eine entsprechende Schöpfungshöhe besitzt, um als originär zu gelten.  Das erklärt auch die mittlerweile zahlreichen Klagen von Plattenlabels gegen KI-Firmen, die diese „Musikkopiermaschinen“ anbieten.

Gleichförmigkeit als Folge moderner Musikproduktion

Freaking Out With Billy Hume ist der Videocast eines US-amerikanischen Produzenten, der zwar nicht zu ersten Reihe gehört, der aber auf Basis seiner enormen Erfahrung tiefgründig, YouTube-kompatible und gerne eine wenig polemisch über das Musikbusiness reflektiert. (Im oben verlinkten Video erklärt er gut nachvollziehbar, warum Popmusik heute immer schlechter wird.)

Nivellierung als logische Konsequenz

Kurz zusammengefasst, die moderne Recording-Technologie hat nicht nur neue Türen für die Musik(produktion) geöffnet, sondern auch für eine fortschreitende Nivellierung von Musik gesorgt. Gleichförmigkeit hat schon früh begonnen, Innovation und Kreativität abzulösen. Das begründet er sehr gut. Seine Reflektionen haben dann auch noch zu einem Disput mit dem bekannten YouTuber und Musikproduzenten Rick Beato (4,5 Mio Follower) geführt.  Also unbedingt das Video anschauen.

Kreation ohne Kreativität

Wird nun die Maschine „kreative“, dann kann sie sich nur bei Konzepten bedienen, auf die sie einmal trainiert wurde. Doch es fehlt das für die Musik entscheidende, der emotionale Zugang, das hat zumindest selbst ChatGPT gelernt. Somit ist die KI nicht im Stande etwas von Grund auf Neues zu schaffen, noch zu entscheiden, ob die kreierte Musik überhaupt „gefallen kann“ oder eine entsprechende Schöpfungshöhe besitzt, um als originär zu gelten.  Das erklärt auch die mittlerweile zahlreichen Klagen von Plattenlabels gegen KI-Firmen, die diese „Musikkopiermaschinen“ anbieten.

Gleichförmigkeit als Folge moderner Musikproduktion

Freaking Out With Billy Hume ist der Videocast eines US-amerikanischen Produzenten, der zwar nicht zu ersten Reihe gehört, der aber auf Basis seiner enormen Erfahrung tiefgründig, YouTube-kompatible und gerne eine wenig polemisch über das Musikbusiness reflektiert. (Im oben verlinkten Video erklärt er gut nachvollziehbar, warum Popmusik heute immer schlechter wird.)

Nivellierung als logische Konsequenz

Kurz zusammengefasst, die moderne Recording-Technologie hat nicht nur neue Türen für die Musik(produktion) geöffnet, sondern auch für eine fortschreitende Nivellierung von Musik gesorgt. Gleichförmigkeit hat schon früh begonnen, Innovation und Kreativität abzulösen. Das begründet er sehr gut. Seine Reflektionen haben dann auch noch zu einem Disput mit dem bekannten YouTuber und Musikproduzenten Rick Beato (4,5 Mio Follower) geführt.  Also unbedingt das Video anschauen.

Die Mission von CALIDO SONIC

Auch wir von CALIDO SONIC haben als Musiker und Komponisten schon länger das Gefühl, dass vieles im Musikbusiness langweilig, verwechselbar und letztlich bedeutungslos geworden ist. Von Anfang an war innerhalb der Band der Gedanke präsent, Musik abseits des Konventionellen zu schaffen. Dennoch wollten wir dazu nicht unsere Lieblingsgenres Pop und Rock verlassen und zum Beispiel in den Jazz zu wechseln und damit ein Art Flucht anzutreten, sondern wir wollten unsere Komposition durchaus in diesen schon vielfach beackerten Pop-Feldern positionieren.

„Schaffen“ wir also eine Post Programmatic Pop Musik

CALIDO SONIC kann als ein Abkehr zu all dem oben genannten verstanden werden, mit dem Ziel, das noch Ungehörte zu suchen und die noch weißen Flecken auf der Landkarte der Popmusik zu kartieren.

Üben, üben, üben

Für uns ist das kein einfaches Unterfangen, aber wir tun das mit Akribie und großem persönlichen Einsatz, denn um diese Musik machen zu können, müssen wir an unseren Instrumenten und vor allem an unseren Stimmen viel üben. Darüber hinaus gilt es, jeden Tag neues zu suchen und es zu lernen.

Das Üben eines Instruments steht bei vielen (Schlafzimmer-)Produzentinnen und -Produzenten dieser Welt nicht mehr unbedingt im Fokus. Durch zahlreiche Maschinen und Computerprogramme ist das „tight“ spielen können nicht mehr die obligatorische Grundlage, um emotional berührende Musik machen zu können.

Die Mission von CALIDO SONIC

Auch wir von CALIDO SONIC haben als Musiker und Komponisten schon länger das Gefühl, dass vieles im Musikbusiness langweilig, verwechselbar und letztlich bedeutungslos geworden ist. Von Anfang an war innerhalb der Band der Gedanke präsent, Musik abseits des Konventionellen zu schaffen. Dennoch wollten wir dazu nicht unsere Lieblingsgenres Pop und Rock verlassen und zum Beispiel in den Jazz zu wechseln und damit ein Art Flucht anzutreten, sondern wir wollten unsere Komposition durchaus in diesen schon vielfach beackerten Pop-Feldern positionieren.

„Schaffen“ wir also eine Post Programmatic Pop Musik

CALIDO SONIC kann als ein Abkehr zu all dem oben genannten verstanden werden, mit dem Ziel, das noch Ungehörte zu suchen und die noch weißen Flecken auf der Landkarte der Popmusik zu kartieren.

Üben, üben, üben

Für uns ist das kein einfaches Unterfangen, aber wir tun das mit Akribie und großem persönlichen Einsatz, denn um diese Musik machen zu können, müssen wir an unseren Instrumenten und vor allem an unseren Stimmen viel üben. Darüber hinaus gilt es, jeden Tag neues zu suchen und es zu lernen.

Das Üben eines Instruments steht bei vielen (Schlafzimmer-)Produzentinnen und -Produzenten dieser Welt nicht mehr unbedingt im Fokus. Durch zahlreiche Maschinen und Computerprogramme ist das „tight“ spielen können nicht mehr die obligatorische Grundlage, um emotional berührende Musik machen zu können.

Dokumentation einer Reise ins noch Unerforschte

Mit den Rehearsal Room Recordings möchten wir unserer Reise zu den weißen Flecken auf der popmusikalischen Landkarte dokumentieren und interessierte Menschen an dieser Reise teilhaben lassen.  Es gilt dabei, all unsere Erfahrungen, und das sind ganz viele, einzubringen und diese gemeinsam im Zusammenspielen und in den verschiedenen Prozessen, die zu seinem Song führen, umzusetzen.

Harte Arbeit liegt vor uns

Wir machen es uns nicht leicht, sondern arbeiten hart bei jeder Probe und bei jeder Jam-Session daran. Aber auch das Nachdenken und die Diskussion über unsere Musik, spielen eine wichtige Rolle beim Beschreiten des Weges zu unseren Zielen. Dazu möchten wir auch Sie als unser Publikum mit einbeziehen.

Wir sind damit auf dem Weg zum Post Programmatic Pop. Letztlich wird es diese Art von Musik nur geben, wenn es uns gelingt, auch ein Publikum für unsere Songs zu begeistern. Das wollen wir in erster Linie bei Konzerten tun, die ab Sommer 2025 stattfinden sollten.

Für den Augenblick  empfehlen wir die Rehearsal Room Recordings. Das sind die Rohdiamanten, die dann eines Tages, weil wir irgendwann ein großes Publikum erreichen möchten, geschliffen auf Spotify & Co bereitgestellt werden. Jetzt sind es Live-Proberaum-Aufnahmen.

Dokumentation einer Reise ins noch Unerforschte

Mit den Rehearsal Room Recordings möchten wir unserer Reise zu den weißen Flecken auf der popmusikalischen Landkarte dokumentieren und interessierte Menschen an dieser Reise teilhaben lassen.  Es gilt dabei, all unsere Erfahrungen, und das sind ganz viele, einzubringen und diese gemeinsam im Zusammenspielen und in den verschiedenen Prozessen, die zu seinem Song führen, umzusetzen.

Harte Arbeit liegt vor uns

Wir machen es uns nicht leicht, sondern arbeiten hart bei jeder Probe und bei jeder Jam-Session daran. Aber auch das Nachdenken und die Diskussion über unsere Musik, spielen eine wichtige Rolle beim Beschreiten des Weges zu unseren Zielen. Dazu möchten wir auch Sie als unser Publikum mit einbeziehen.

Wir sind damit auf dem Weg zum Post Programmatic Pop. Letztlich wird es diese Art von Musik nur geben, wenn es uns gelingt, auch ein Publikum für unsere Songs zu begeistern. Das wollen wir in erster Linie bei Konzerten tun, die ab Sommer 2025 stattfinden sollten.

Für den Augenblick  empfehlen wir die Rehearsal Room Recordings. Das sind die Rohdiamanten, die dann eines Tages, weil wir irgendwann ein großes Publikum erreichen möchten, geschliffen auf Spotify & Co bereitgestellt werden. Jetzt sind es Live-Proberaum-Aufnahmen.